Köpfe und Äpfel und Apfelbäckchen
Ich kann es selbst kaum glauben, aber schon wieder ist eine Woche vorbei! Das Zeichnen und Malen ging diese Woche nicht so leicht von der Hand, also mache ich das, worüber ich nicht viel nachdenken muss: komische Typen zeichnen. Es funktioniert so:
Nimm ein schönes großes Skizzenbuch (wie diese beiden A4-Exemplare von Talens unten) und male oder bemale die Seiten vollständig mit zufälligen Flecken. Nicht zu viel nachdenken, nicht zu lange brauchen.

So etwas. Nimm dann einen feinen Stift oder Kreide oder was auch immer du möchtest und zeichne die Gesichter auf die Flecken. Wie ich es mache: Ich schaue eine Weile auf so einen Fleck, und dann (ich kann es nicht anders erklären) SEHE ich, welches Gesicht es ist oder welches Gesicht es sein sollte, und das zeichne ich dann.

Der Post-it – zum Abkleben von Misslungenem – darf nicht fehlen!
Es ist eine prima Möglichkeit, aus der Komfortzone auszubrechen, denn die Gesichter sind immer anders, als wenn man nicht mit einem Fleck begonnen hätte. Es ist auch schön, – wenn man schon unangenehm arbeitet – Materialien zu verwenden, die man nicht so oft benutzt. Ich habe hier zum Beispiel auch mit den Neocolor II-Kreiden gezeichnet.

Auch lustig: Erst wie verrückt Frisuren mit Kreide auf die Flecken kratzen und DANN erst schauen, was das Gesicht sein soll. Es hilft sehr, es in einem Skizzenbuch zu machen, denn ein Skizzenbuch (das habe ich schon öfter gesagt) setzt weniger Druck auf das, was man macht. Wenn ich auf einem schönen Blatt Papier anfange, habe ich doch ein bisschen das Gefühl, dass es gut werden muss, und wenn es gut werden muss, kann man nicht mehr locker arbeiten.

Schau dir all diese lockeren Figuren an! Ich habe ein paar davon auf dem iPad nachgemacht:

Das habe ich diese Woche sonst noch gemacht (neben der Arbeit für LUBACH):
Ich habe die alten Munitionsbunker in Soesterberg besucht.

Dort zu wandern ist, als würde man in The Last of Us laufen.

Gegenüber den Bunkern liegt die Einsiedlerhöhle, mitten in einem Labyrinth, so dass es eine Weile dauert, bis man sie gefunden hat. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1883 und im Inneren wartet ein Einsiedler auf dich. Ziemlich gruselig, auch wenn er aus Stein ist.

Heute Morgen habe ich Ruben auf den Baum geschickt, um mir beim Äpfelpflücken zu helfen. Hier siehst du ihn zwischen den Blättern verschwinden:


Es waren sehr viele sehr schöne Äpfel an den Zweigen!

Hier bewundere ich die Ernte.

Schau mal! Nächste Woche muss ich also an die Apfelverarbeitung, mit meiner neuen WECK-Maschine. Bis nächste Woche!
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